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17.12.2021. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) ermöglicht der Volkswagen Konzern dank eines Stipendiums 70 jungen Flüchtlingen ein Hochschulstudium.

Laut UNHCR haben rund 30 Prozent der jungen Menschen weltweit Zugang zu höherer Bildung, der Anteil unter Flüchtlingen liegt jedoch nur bei 5 Prozent. Das aktuelle Engagement des Volkswagen Konzern ist zudem Auftakt einer längerfristigen Partnerschaft mit der UNO-Flüchtlingshilfe, dem nationalen Partner des UNHCR. Der Volkswagen Konzern unterstützt seit langem Geflüchtete – vor allem im Integrationsprozess. Kern dieser Arbeit ist es, sie Schritt für Schritt für den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

„Bildung ist eine elementare Säule für gesellschaftliche Teilhabe, Demokratie und Wohlstand. Als Volkswagen Konzern ist es uns daher ein besonderes Anliegen, den gerechten Zugang zu Bildung für junge Geflüchtete zu stärken. Davon zeugt unsere enge, seit 6 Jahren bestehende Zusammenarbeit mit der UNO-Flüchtlingshilfe sowie die Arbeit unserer Volkswagen Konzernflüchtlingshilfe. Anfangs stand bei dieser die unmittelbare Nothilfe für in Deutschland angekommene Geflüchtete im Mittelpunkt. Mittlerweile konzentrieren wir uns auf längerfristige Fragen der Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration. Wir freuen uns, dass wir im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der UNO-Flüchtlingshilfe nun auch global den Bildungsweg von Geflüchteten unterstützen können: 70 Stipendien zum 70-jährigen Jubiläum der Genfer Flüchtlingskonvention stehen exemplarisch für unsere nachhaltige und integrative Unterstützung der Arbeit des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen“, sagt Gunnar Kilian, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, Personal und Truck & Bus.

Daniela Cavallo, Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG: „Bildung ist der wichtigste Schlüssel zur Integration. Die Stipendien für Geflüchtete anlässlich des 70. Geburtstages des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen unterstützen die fundamentale Arbeit des UNHCR. Uns als Betriebsrat beeindruckt vor allem der Fokus auf Qualifizierung: Praktika und Training für Berufseinsteiger sind wichtige Instrumente für eine gelungene Integration in den Beruf und somit in die Gesellschaft.“

(Quelle: Volkswagen AG)

„DAFI ist für viele junge Flüchtlinge gleichbedeutend mit einer Perspektive für die Zukunft“, sagt Katharina Lumpp, Vertreterin von UNHCR in Deutschland. „Das Studium ist nicht nur eine wichtige Chance für die jungen Männer und Frauen, die ihnen sonst viel zu oft nicht eröffnet ist, sondern auch ein wichtiger Beitrag für die Gemeinschaften, in denen sie leben, und die Länder, die ihnen Schutz geben. Wir freuen uns sehr, dass sich der Volkswagen-Konzern entschlossen hat, gerade im Bereich der Bildung von Flüchtlingen zu investieren, und dies im Rahmen des bewährten, von Deutschland ins Leben gerufenen DAFI Programmes zu tun. DAFI trägt wesentlich dazu bei, dass der sehr geringe Anteil von Flüchtlingen in Studium und tertiärer Bildung – fünf Prozent im Vergleich zum weltweiten Mittel von mehr als 30 Prozent – weiter größer wird.“

Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe: „Bildung ist der Schlüssel für eine bessere Zukunft. Wir sind sehr dankbar, dass Volkswagen sich mit uns gemeinsam für Bildungsperspektiven junger Flüchtlinge engagiert.“

Seit fast 30 Jahren gibt es die „Deutsche Akademische Flüchtlingsinitiative Albert Einstein“, kurz DAFI genannt. Sie wurde 1992 von der deutschen Bundesregierung ins Leben gerufen, um besonders begabten Flüchtlingen ein Studium zu ermöglichen. Der UNHCR sorgt seitdem für die Umsetzung dieses Programms. Der Volkswagen Konzern stiftet nun in diesem Rahmen 70 Stipendien.

Der UNHCR hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Anteil von Flüchtlingen, die Zugang zur Hochschule erhalten, mit Hilfe des Flüchtlingsstipendienprogramms DAFI bis zum Jahr 2030 weltweit von 5 auf 15 Prozent zu erhöhen: Denn zu vielen wird die Möglichkeit verwehrt, ihr Potenzial durch Hochschulbildung, einschließlich der technischen und beruflichen Ausbildung, zu erkunden und somit Innovationen und Forschung voranzutreiben. Dies liegt unter anderem daran, dass geflüchtete junge Frauen und Männer oft zu den finanziell am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen zählen und nur geringe oder gar keine Möglichkeiten haben, eine Hochschulbildung zu beginnen.

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