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4.10.2021 Landkreis Unterallgäu. Die Kliniken in Mindelheim und Ottobeuren sollen für die Zukunft gerüstet sein. Deshalb hat sich der Kreisausschuss nun dafür ausgesprochen, die Pläne für den Umbau der Mindelheimer Klinik zu ändern und zu erweitern. Ziel ist es, den Standort langfristig zu einem Gesundheitscampus weiterzuentwickeln.

Landrat Alex Eder und Kreiskämmerer Sebastian Seefried erläuterten den Hintergrund: Bereits vor der Fusion zum Klinikverbund Allgäu hat das ehemalige Kommunalunternehmen Pläne zum Umbau der Kliniken erstellt. Der Landkreis verpflichtete sich, diese Maßnahmen auch nach dem Zusammenschluss zu finanzieren. Nun sind die Pläne nochmal auf den Prüfstand gekommen.

Welche Verbesserungsmöglichkeiten der Klinikverbund Allgäu sieht, erklärte Geschäftsführer Michael Osberghaus. Zunächst betonte er jedoch: „Seit der Gebäudeplanung für Mindelheim hat sich einiges geändert. Auch wenn die Fusion nicht gekommen wäre, hätte man sich die Planung nochmal angeschaut.“

Der Klinikverbund Allgäu schlägt vor, das neue Operations- und Funktionsgebäude an anderer Stelle zu platzieren – und zwar nicht zurückversetzt, sondern direkt an der Bad Wörishofer Straße. Dies ermögliche später den Bau eines zusätzlichen Ärztehauses sowie eines neuen Bettengebäudes – und sei damit Voraussetzung für die Weiterentwicklung zu einem Gesundheitscampus mit einer engen Verzahnung von ambulanten und stationären Behandlungsmöglichkeiten. Die Kosten für die Neuplatzierung des Gebäudes sind laut Kämmerer Sebastian Seefried mit der bisherigen Planung vergleichbar.

Hinzukommen – sofern der Kreistag der Empfehlung des Kreisausschusses folgt – zwei weitere Neuerungen wie vom Klinikverbund vorgeschlagen: Zum einen eine Erneuerung der Haustechnik für 6,6 Millionen Euro – wobei hier Seefried zufolge eigentlich kein Handlungsspielraum besteht, da die Arbeiten so oder so gemacht werden müssten – zum anderen eine Erweiterung der medizinischen Funktionsflächen für 5,4 Millionen Euro. Vorgesehen sind zum Beispiel eine Vergrößerung eines Operationssaals sowie ein zusätzlicher Herzkatheterraum.

Im Gegenzug für die zusätzlichen Maßnahmen bietet der Klinikverbund dem Landkreis eine Deckelung der Baukosten bei den Arbeiten in Mindelheim an. Der Kreis soll nur die Kosten tragen müssen, die nach der ursprünglichen Planung (22 Millionen Euro) anfallen samt den Ausgaben für die Erneuerung der Haustechnik (6,6 Millionen Euro) und für die medizinischen Funktionsflächen (5,4 Millionen Euro) plus eine Million Risikozuschlag – also 35 Millionen Euro. Um mögliche Kostensteigerungen abzudecken, die nicht aufgrund von Umplanungen sondern aufgrund der steigenden Baupreise entstehen, wird der Betrag allerdings an den Baupreisindex gekoppelt.

„Das Entgegenkommen uns eine Deckelung anzubieten, ist herausragend“, sagte Landrat Eder. „Das bietet Planungssicherheit.“ Setze man die neuen Pläne wie vorgeschlagen um, sei das ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort Mindelheim. „Wir müssen den Anspruch haben, für die Landkreis-Bevölkerung die beste medizinische Versorgung anzubieten.“

Während die Baumaßnahmen in Ottobeuren inzwischen zu einem großen Teil realisiert sind, befinden sich diese in Mindelheim noch weitgehend in der Planungsphase. Hier nannte Osberghaus folgenden Zeitplan: 2024 soll das erste Ärztehaus, danach das Funktionsgebäude und später dann möglicherweise auch noch das Bettenhaus neu gebaut werden. Ärzte- und Bettenhaus finanziert der Klinikverbund Allgäu selbst – so wie auch alle anderen Maßnahmen außerhalb des sogenannten Einbringungsvertrags, der bei der Fusion geschlossen wurde.

Die Gesamtkosten für die Bauarbeiten an beiden Kliniken belaufen sich nach aktueller Kostenschätzung auf 97,8 Millionen Euro – davon 48,6 Millionen Euro Fördermittel und 49,1 Millionen Eigenanteil des Landkreises.

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