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10.12.2021 Lindau (Bodensee). Auch wenn die aktuellen Infektionszahlen im Landkreis Lindau leicht rückläufig sind, so bewegen sie sich immer noch auf einem viel zu hohen Niveau. Entsprechend hoch ist nach wie vor die Arbeitsbelastung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitsamt, die Kontaktpersonen nachverfolgen.

Seit Mitte November unterstützen neben Beamten der Polizei auch fünf Bundeswehrsoldaten das Team im Gesundheitsamt bei dieser Aufgabe. „Wir sind über die professionelle und engagierte Hilfe sehr dankbar“, so Landrat Elmar Stegmann.

Die Soldatinnen und Soldaten von der Schule ABC-Abwehr und gesetzliche Schutzaufgaben in Sonthofen mit Außenstelle in Stetten sind zunächst nur bis 15. Dezember in Lindau eingesetzt.

„Wir haben nun den Hilfeantrag verlängert und hoffen, dass uns die Soldatinnen und Soldaten noch bis vorerst Ende Januar unterstützen können.“

Denn trotz der hohen Arbeitsbelastung versucht das Landratsamt in Lindau weiterhin möglichst umfangreich Kontaktpersonen nachzuverfolgen und nicht nur – wie von der Staatsregierung entschieden – Haushaltsangehörige oder Personen mit Kontakt zu gefährdeten Personen.

„Die Kontaktnachverfolgung ist ein zentrales Element in der Pandemiebekämpfung und das Team muss entsprechend gut aufgestellt sein“, so der Landrat.

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